Schönheitsklinik 2.0 - Darmstadt & Frankfurt
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Patienteninformation Oberarmstraffung 

Liebe Patientin, lieber Patient, 

die nachfolgenden Informationen sollen Ihnen als Leitfaden für die Zeit nach Ihrer Oberarmstraffung dienen. Sollten Sie trotzdem noch Fragen/Anliegen haben, können Sie sich jederzeit mit unseren Customer Care Consultants in Verbindung (+49 6151 274 92 51) setzen. 

Eine Oberarmstraffung ist ein größerer operativer Eingriff. Geben Sie Ihrem Körper Zeit und Ruhe, um sich entsprechend zu erholen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Genesung.

Ihr aegz. Team

Nach der Operation
  • Körperhaltung: Halten Sie die Arme möglichst in einer leicht erhöhten Position (z.B. auf einem Kissen), um die Durchblutung zu fördern und Schwellungen zu reduzieren. Vermeiden Sie es, die Arme über die Schulterhöhe zu heben, insbesondere in den ersten Wochen nach der OP.
  • Bewegung: Wechseln Sie regelmäßig zwischen kurzen Bewegungen und Ruhephasen. Bewegen Sie die Arme sanft, ohne die Nähte oder das Gewebe zu belasten. Sie können z.B. die Hände wiederholt zur Faust schließen und wieder öffnen, das regt die Lymphdrainage an.
Kompressionskleidung
  • Tragen Sie die Kompressionskleidung konsequent 24 Stunden am Tag für mindestens 6 Wochen.
  • Sollten Sie das Gefühl haben, dass die Kleidung zu locker oder zu fest sitzt, kontaktieren Sie Ihre/n Customer Care Consultant. Ein Wechsel auf eine andere Größe kann nach ärztlicher Rücksprache nötig sein.
Körperpflege
  • Duschen ist erst nach ärztlicher Rücksprache und je nach Wundsituation erlaubt.
  • Nach dem Duschen: Ziehen Sie die Kompressionskleidung wieder an.
Bewegung und Sport
  • Vermeiden Sie Sport und das Heben schwerer Gegenstände (>5 kg) für mindestens 6 Wochen.
  • Übermäßige Belastung der Arme, wie intensives Strecken oder Tragen, sollte unbedingt vermieden werden.
Nachsorge und Kontrolltermine

Kontrolluntersuchungen finden üblicherweise nach 1, 2 und 6 Wochen statt. Bei Fragen oder Unsicherheiten können Sie sich jederzeit an uns wenden, um einen zusätzlichen Termin zu vereinbaren.

Schwellungen, Hämatome und Schmerzen
  • Schwellungen und Hämatome können mehrere Wochen anhalten. Die Schwellung beginnt in der Regel ab der 3. Woche sukzessive zurückzugehen.
  • Verhärtungen im Unterhautfettgewebe sind normal und können einige Monate bestehen bleiben. Pflanzliche Mittel wie Bromelain (Wobenzym), Traumeel oder Arnika (Globuli oder Salbe) können den Abschwellvorgang und die Heilung unterstützen.
  • ACHTUNG: Bromelain nicht einnehmen, wenn Allergien gegen Ananas, Kiwi, Melone oder Papaya bestehen.
Narbenpflege
  • Nach dem Fadenzug sollten Sie die Narbe regelmäßig mit z. B. Bepanthen-Salbe pflegen und massieren, um die Heilung zu unterstützen.
  • Vermeiden Sie im ersten Jahr direkte Sonneneinstrahlung im Narbenbereich. Nutzen Sie Sonnenschutz mit LSF 50+.
Empfindungen der Haut
  • Ein „pelziges“ oder „fremdes“ Gefühl der Haut in den ersten Monaten ist normal. Die Hautnerven regenerieren sich im Verlauf. 

Grundsätzlich können Schwellungen, Verhärtungen und leichte Sensibilitätsstörungen bis zu 12 Monate nach der Operation anhalten.

Korrekte Narbenpflege nach operativen Eingriffen

Die Bildung von Narben nach Verletzungen oder Operationen lässt sich nicht immer vermeiden; auch in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie können – besonders bei größerer Schnittführung – mehr oder weniger auffällige Narben auf der Haut zurückbleiben. Dabei verläuft die Narbenbildung von Patient:in zu Patient:in unterschiedlich. Doch auch hier ist es möglich, mithilfe der richtigen Narbenpflege deren späteres Erscheinungsbild zu begünstigen.

Bei der Narbenbildung nach einer Operation handelt es sich um eine natürliche Reaktion des Körpers zur Abwehr von Krankheitserregern. Die Narbenheilung stellt einen oftmals langwierigen Prozess dar, der je nach Ausmaß der Narben durch ein teils sehr auffälliges Erscheinungsbild für zahlreiche Patientinnen und Patienten zur emotionalen Belastung werden kann. Mit der korrekten Narbenpflege lässt sich der Heilprozess positiv beeinflussen.

Wie ist der Ablauf einer Narbenbildung nach OP?

Die Bildung einer Narbe nach einem chirurgischen Eingriff entsteht durch die OP-Wunde und somit durch die Verletzung, welche bis in die tieferen Hautschichten reicht. Die Narbenentstehung erfolgt nach der Entzündungs- und Reparaturphase und stellt einen Teilprozess der Wundheilung dar.

Die Entzündungsphase dient dem Ausspülen von Fremdkörpern mittels Blutung aus der Wunde. Anschließend kommt es zur Blutgerinnung und zum Verschluss der Wunde durch Schorfbildung. Während der Reparaturphase werden neue Hautzellen gebildet und die Wunde wird verschlossen. Folglich entsteht eine Narbe.

Mit täglicher Pflege zur optimalen Ausheilung

Es kann bis zu zwei Jahre dauern, bis der Prozess der Narbenheilung abgeschlossen ist. Dabei verläuft die Narbenbildung von Patient:in zu Patient:in unterschiedlich. Mithilfe der richtigen Narbenpflege ist es möglich, das spätere Erscheinungsbild der Haut zu begünstigen und somit zu einer optimalen Narbenheilung beizutragen.

Durch die tägliche Narbenpflege können Sie dafür sorgen, dass sich die Narbe kaum noch von der umliegenden Hautfarbe abhebt. Ebenso kann der Heilungsprozess deutlich beschleunigt werden. Grundsätzlich gilt jedoch nach erfolgter Operation zunächst: Gehen Sie es gelassen an und gönnen der noch frischen Wundnaht möglichst viel Ruhe.

Erst nach ausdrücklicher Anweisung des Chirurgen bzw. der Chirurgin sollte mit der ersten Pflege begonnen werden. Bei konsequenter Pflege kann auf diese Weise der Bildung von auffälligen und verhärteten Narben im Laufe der folgenden Wochen und Monate optimal vorgebeugt werden.

Welche Wirkstoffe eignen sich zur Narbenpflege?

Zu den gängigen Wirkstoffen, die sich für die Narbenpflege eignen, zählen:

  • Allantoin zur Linderung von Reizungen und zur Entzündungshemmung,
  • Campher zur Verbesserung der Durchblutung und zur Desinfektion,
  • Dexpanthenol zur Anregung der Zellerneuerung,
  • Heparin zur Entzündungshemmung und Durchblutungsförderung
  • Harnstoff zur Feuchtigkeitsversorgung und
  • Silikon zur Hemmung übermäßiger Kollagenbildung.
No-Go’s nach der OP – vermeiden Sie unschöne Narbenbildung

Ein häufiger Fehler, den Patient:innen begehen, ist, sich nach dem Eingriff zu früh wieder körperlich zu beanspruchen. Selbst wenn sich die Wunde bereits geschlossen hat, ist die frische Narbe noch anfällig – starke Bewegung, zum Beispiel Sport oder Druck auf den operierten Bereich, können zur Dehnung oder schlimmstenfalls zu einem Aufbrechen der Narbe führen. Daher ist in den ersten Wochen unbedingt auf übermäßige Bewegung und das Heben schwerer Lasten zu verzichten.

Aber auch Sonnenlicht hat einen negativen Einfluss auf das Narbengewebe. Um eine dunkle Verfärbung zu verhindern, sollte bis zu einem Jahr nach dem Eingriff starke UV-Strahlung gemieden werden. Empfehlenswert ist zudem die Verwendung von Sonnenschutz mit LSF 50 oder mehr.

Des Weiteren ist es sinnvoll, die Kollagenbildung zu unterstützen. Dies gelingt mit einer ausreichenden Vitamin-E-Versorgung, genügend Flüssigkeit und viel Eiweiß auf dem Speiseplan. Auf Alkohol und Nikotin verzichten Sie bestenfalls, denn durch den Konsum wird der Haut Feuchtigkeit entzogen. Die Regeneration verläuft langsamer und es wird wahrscheinlicher, dass es zu ausgeprägten Narben kommt.

Das Risiko für Komplikationen und unschöne Narbenbildung besteht auch bei sorgfältiger Pflege, ist jedoch deutlich vermindert. Selbstverständlich beraten wir Sie ausführlich zur korrekten Narbenpflege und bereiten Sie gern sorgfältig auf die Nachbehandlung vor.

OP-Narben richtig behandeln – Tipps zur Narbenpflege

Bei der Pflege von OP-Narben ist das richtige Vorgehen besonders wichtig, um die Narbenheilung nach der OP positiv zu beeinflussen. Es gilt somit, entsprechende Produkte und Behandlungen richtig anzuwenden.

Grundsätzlich gilt: Wundheilsalben sollten zuerst aufgetragen werden. Diese halten die Haut geschmeidig. Mit der Behandlung mit speziellen Narbenpflegemitteln sollten Sie erst nach einer Woche beginnen. Diese sind zweimal am Tag aufzutragen. Insgesamt empfiehlt sich eine Behandlungsdauer von 3 bis 6 Monaten.

Kompressionsverbände

Das Anlegen von Kompressionsverbänden kann sich insbesondere während der ersten Zeit nach der OP günstig auf den Heilungsverlauf auswirken. Durch den therapeutischen Druck, der auf den Narbenbereich ausgeübt wird, lässt sich ein übermäßiger Bindegewebsumbau verhindern. Das Narbengewebe wird blasser und weicher und die Dicke der Narbe verringert sich.

Salben und Cremes gegen Narben

Als besonders hilfreich erweist sich die tägliche Behandlung der Narbe mit fetthaltigen Cremes oder auch parfümfreie Körperlotionen. In der Apotheke erhalten Sie darüber hinaus auch spezielle Narbensalben.

Silikongele

Ebenso empfehlenswert sind silikonhaltige Gele. Sie verhindern das Austrocknen der Narbe und somit auch Spannungsgefühle, Rötungen bis hin zu Wucherungen. Durch den Silikonanteil in solchen Gels wird die Haut mit einem Schutzgel versehen. Entzündungen hingegen kann vorgebeugt werden.

Narbendruckmassage

Auch die sogenannte Narbendruckmassage hat nachweislich einen positiven Effekt auf die Narbenbildung. Hier gilt es jedoch, bei noch frischer Narbe keinen zu hohen Druck auszuüben und die Narbenmassage ebenfalls erst nach ausdrücklicher ärztlicher Anweisung zu beginnen.

Ist bei Ihnen eine Narbe bereits stark ausgeprägt, die Sie als störend empfinden? Wir können Sie gerne zu effektiven Narbenbehandlungen beraten. Kommen Sie auf uns zu.