Schönheitsklinik 2.0 - Darmstadt & Frankfurt
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Patienteninformation Ohrenkorrektur

Liebe Patientin, lieber Patient,

die nachfolgenden Informationen sollen Ihnen als Leitfaden für die Zeit nach Ihrer Ohrkorrektur dienen. Sollten Sie trotzdem noch Fragen/Anliegen haben, können Sie sich jederzeit mit unseren Customer Care Consultants in Verbindung (+49 6151 274 92 51) setzen.

Eine Ohrkorrektur ist ein operativer Eingriff. Geben Sie Ihrem Körper ausreichend Zeit und Ruhe, um sich zu erholen und das Ergebnis optimal zu unterstützen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Genesung.

Ihr aegz. Team

Nach der Operation
  • Körperhaltung: Schlafen Sie in den ersten Wochen bevorzugt auf dem Rücken, um Druck auf die Ohren zu vermeiden.
  • Bewegung: Vermeiden Sie plötzliche Bewegungen oder das Ziehen an den Ohren. Aktivitäten, die das Risiko einer Berührung oder Verletzung der Ohren erhöhen könnten, sollten vermieden werden.
Stirnband
  • Tragen Sie das Stirnband wie mit Ihrem Arzt besprochen:
    • In der Regel wird empfohlen, das Stirnband 24 Stunden am Tag für die ersten 2 Wochen zu tragen.
    • anach können Sie es nachts für weitere 4 Wochen tragen.
  • Das Stirnband dient dazu, die Ohren in ihrer neuen Position zu fixieren und das Gewebe zu stützen.
Körperpflege
  • Duschen ist erst nach ärztlicher Rücksprache und je nach Wundsituation erlaubt.
  • Wenn Sie duschen dürfen, achten Sie darauf, die Ohren nicht direkt zu massieren oder zu reiben.
  • Nach dem Duschen: Desinfizieren Sie die Wunden vorsichtig mit einem handelsüblichen Hautdesinfektionsmittel und tragen Sie frische Pflaster auf, falls notwendig.
Bewegung und Sport
  • Vermeiden Sie Sport oder körperliche Aktivitäten, die die Ohren belasten könnten, für mindestens 6 Wochen.
  • Kontakt- oder Mannschaftssportarten sind für mindestens 3 Monate zu unterlassen, um Verletzungen zu vermeiden.
Ernährung

Eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung fördert die Wundheilung und stärkt Ihr Immunsystem.

  • Bevorzugen Sie frisches Obst, Gemüse und eiweißreiche Lebensmittel wie Fisch, Hülsenfrüchte oder mageres Fleisch.
  • Vermeiden Sie Alkohol und Nikotin, da sie die Heilung negativ beeinflussen können.
Nachsorge und Kontrolltermine

Kontrolluntersuchungen finden üblicherweise nach 1, 2, und 6 Wochen statt. Sollten Sie Fragen oder Unsicherheiten haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden, um einen zusätzlichen Termin zu vereinbaren.

Schwellungen, Hämatome und Schmerzen
  • Schwellungen und Hämatome sind normal und können mehrere Tage bis Wochen anhalten.
  • Leichte Schmerzen oder Spannungsgefühle sind in den ersten Tagen nach der OP üblich. Diese lassen sich durch die mitgegebenen Schmerzmittel gut kontrollieren.
  • Verhärtungen im Gewebe können auftreten und sind in der Regel vorübergehend.
Narbenpflege
  • Nach dem Fadenzug sollten Sie die Narbe regelmäßig mit z. B. Bepanthen-Salbe pflegen und sanft massieren. Dies fördert eine weiche und unauffällige Narbenbildung.
  • Vermeiden Sie im ersten Jahr direkte Sonneneinstrahlung im Narbenbereich und nutzen Sie Sonnenschutz mit LSF 50+.
Empfindungen der Haut und Ohren

Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich die Ohren in den ersten Monaten „pelzig“ oder empfindlich anfühlen. Die Nerven regenerieren sich im Verlauf der Heilung.

Korrekte Narbenpflege nach operativen Eingriffen

Die Bildung von Narben nach Verletzungen oder Operationen lässt sich nicht immer vermeiden; auch in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie können – besonders bei größerer Schnittführung – mehr oder weniger auffällige Narben auf der Haut zurückbleiben. Dabei verläuft die Narbenbildung von Patient:in zu Patient:in unterschiedlich. Doch auch hier ist es möglich, mithilfe der richtigen Narbenpflege deren späteres Erscheinungsbild zu begünstigen.

Bei der Narbenbildung nach einer Operation handelt es sich um eine natürliche Reaktion des Körpers zur Abwehr von Krankheitserregern. Die Narbenheilung stellt einen oftmals langwierigen Prozess dar, der je nach Ausmaß der Narben durch ein teils sehr auffälliges Erscheinungsbild für zahlreiche Patientinnen und Patienten zur emotionalen Belastung werden kann. Mit der korrekten Narbenpflege lässt sich der Heilprozess positiv beeinflussen.

Wie ist der Ablauf einer Narbenbildung nach OP?

Die Bildung einer Narbe nach einem chirurgischen Eingriff entsteht durch die OP-Wunde und somit durch die Verletzung, welche bis in die tieferen Hautschichten reicht. Die Narbenentstehung erfolgt nach der Entzündungs- und Reparaturphase und stellt einen Teilprozess der Wundheilung dar.

Die Entzündungsphase dient dem Ausspülen von Fremdkörpern mittels Blutung aus der Wunde. Anschließend kommt es zur Blutgerinnung und zum Verschluss der Wunde durch Schorfbildung. Während der Reparaturphase werden neue Hautzellen gebildet und die Wunde wird verschlossen. Folglich entsteht eine Narbe.

Mit täglicher Pflege zur optimalen Ausheilung

Es kann bis zu zwei Jahre dauern, bis der Prozess der Narbenheilung abgeschlossen ist. Dabei verläuft die Narbenbildung von Patient:in zu Patient:in unterschiedlich. Mithilfe der richtigen Narbenpflege ist es möglich, das spätere Erscheinungsbild der Haut zu begünstigen und somit zu einer optimalen Narbenheilung beizutragen.

Durch die tägliche Narbenpflege können Sie dafür sorgen, dass sich die Narbe kaum noch von der umliegenden Hautfarbe abhebt. Ebenso kann der Heilungsprozess deutlich beschleunigt werden. Grundsätzlich gilt jedoch nach erfolgter Operation zunächst: Gehen Sie es gelassen an und gönnen der noch frischen Wundnaht möglichst viel Ruhe.

Erst nach ausdrücklicher Anweisung des Chirurgen bzw. der Chirurgin sollte mit der ersten Pflege begonnen werden. Bei konsequenter Pflege kann auf diese Weise der Bildung von auffälligen und verhärteten Narben im Laufe der folgenden Wochen und Monate optimal vorgebeugt werden.

Welche Wirkstoffe eignen sich zur Narbenpflege?

Zu den gängigen Wirkstoffen, die sich für die Narbenpflege eignen, zählen:

  • Allantoin zur Linderung von Reizungen und zur Entzündungshemmung,
  • Campher zur Verbesserung der Durchblutung und zur Desinfektion,
  • Dexpanthenol zur Anregung der Zellerneuerung,
  • Heparin zur Entzündungshemmung und Durchblutungsförderung
  • Harnstoff zur Feuchtigkeitsversorgung und
  • Silikon zur Hemmung übermäßiger Kollagenbildung.
No-Go’s nach der OP – vermeiden Sie unschöne Narbenbildung

Ein häufiger Fehler, den Patient:innen begehen, ist, sich nach dem Eingriff zu früh wieder körperlich zu beanspruchen. Selbst wenn sich die Wunde bereits geschlossen hat, ist die frische Narbe noch anfällig – starke Bewegung, zum Beispiel Sport oder Druck auf den operierten Bereich, können zur Dehnung oder schlimmstenfalls zu einem Aufbrechen der Narbe führen. Daher ist in den ersten Wochen unbedingt auf übermäßige Bewegung und das Heben schwerer Lasten zu verzichten.

Aber auch Sonnenlicht hat einen negativen Einfluss auf das Narbengewebe. Um eine dunkle Verfärbung zu verhindern, sollte bis zu einem Jahr nach dem Eingriff starke UV-Strahlung gemieden werden. Empfehlenswert ist zudem die Verwendung von Sonnenschutz mit LSF 50 oder mehr.

Des Weiteren ist es sinnvoll, die Kollagenbildung zu unterstützen. Dies gelingt mit einer ausreichenden Vitamin-E-Versorgung, genügend Flüssigkeit und viel Eiweiß auf dem Speiseplan. Auf Alkohol und Nikotin verzichten Sie bestenfalls, denn durch den Konsum wird der Haut Feuchtigkeit entzogen. Die Regeneration verläuft langsamer und es wird wahrscheinlicher, dass es zu ausgeprägten Narben kommt.

Das Risiko für Komplikationen und unschöne Narbenbildung besteht auch bei sorgfältiger Pflege, ist jedoch deutlich vermindert. Selbstverständlich beraten wir Sie ausführlich zur korrekten Narbenpflege und bereiten Sie gern sorgfältig auf die Nachbehandlung vor.

OP-Narben richtig behandeln – Tipps zur Narbenpflege

Bei der Pflege von OP-Narben ist das richtige Vorgehen besonders wichtig, um die Narbenheilung nach der OP positiv zu beeinflussen. Es gilt somit, entsprechende Produkte und Behandlungen richtig anzuwenden.

Grundsätzlich gilt: Wundheilsalben sollten zuerst aufgetragen werden. Diese halten die Haut geschmeidig. Mit der Behandlung mit speziellen Narbenpflegemitteln sollten Sie erst nach einer Woche beginnen. Diese sind zweimal am Tag aufzutragen. Insgesamt empfiehlt sich eine Behandlungsdauer von 3 bis 6 Monaten.

Kompressionsverbände

Das Anlegen von Kompressionsverbänden kann sich insbesondere während der ersten Zeit nach der OP günstig auf den Heilungsverlauf auswirken. Durch den therapeutischen Druck, der auf den Narbenbereich ausgeübt wird, lässt sich ein übermäßiger Bindegewebsumbau verhindern. Das Narbengewebe wird blasser und weicher und die Dicke der Narbe verringert sich.

Salben und Cremes gegen Narben

Als besonders hilfreich erweist sich die tägliche Behandlung der Narbe mit fetthaltigen Cremes oder auch parfümfreie Körperlotionen. In der Apotheke erhalten Sie darüber hinaus auch spezielle Narbensalben.

Silikongele

Ebenso empfehlenswert sind silikonhaltige Gele. Sie verhindern das Austrocknen der Narbe und somit auch Spannungsgefühle, Rötungen bis hin zu Wucherungen. Durch den Silikonanteil in solchen Gels wird die Haut mit einem Schutzgel versehen. Entzündungen hingegen kann vorgebeugt werden.

Narbendruckmassage

Auch die sogenannte Narbendruckmassage hat nachweislich einen positiven Effekt auf die Narbenbildung. Hier gilt es jedoch, bei noch frischer Narbe keinen zu hohen Druck auszuüben und die Narbenmassage ebenfalls erst nach ausdrücklicher ärztlicher Anweisung zu beginnen.

Ist bei Ihnen eine Narbe bereits stark ausgeprägt, die Sie als störend empfinden? Wir können Sie gerne zu effektiven Narbenbehandlungen beraten. Kommen Sie auf uns zu.